Vermehrte Hinweise auf Luchs

Erstellt am 30.06.2019

Die FVA ist mit dem Luchsmonitoring in Baden-Württemberg beauftragt. Wir nehmen Meldungen mit Luchsverdacht entgegen und untersuchen diese nach Möglichkeit gemeinsam mit Ansprechpersonen aus Jagd, Landwirtschaft und Forst weiter. Aus aktuellem Anlass möchten wir uns daher auch direkt an Sie als Stellvertreter der Jägerschaft mit folgendem Anliegen wenden.

In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Luchshinweise aus dem Nordwesten Baden-Württembergs und auch einzelne sichere Nachweise aus den Landkreisen Neckar-Odenwald, Rhein-Neckar, Karlsruhe und Ludwigsburg.
Zuletzt erreichten uns plausible Hinweise aus dem LK Heidelberg.

Vermutlich hält sich derzeit ein Luchs in dieser Region auf. Um mehr darüber zu erfahren, ob sich dieses Tier niedergelassen hat oder weiterwandert und woher es kommt, möchten wir daher um erhöhte Aufmerksamkeit bzgl. Meldungen mit Luchsverdacht bitten. Weiterhin ist auch bei gemeldeten Rissen zu berücksichtigen, dass die Einwirkung eines Luchses nicht auszuschließen ist.

Bildnachweise zeigen bisher ein Individuum, das keine markante Fleckenzeichnung aufweist. Möglicherweise stammt das Tier aus der Harz-Region. Eine schwache Zeichnung ist für die Tiere aus dieser Region typisch. Um Herkunft und Individuum zu bestätigen, sind allerdings weitere Nachweise nötig.

Hinweisfunde oder -meldungen nehmen wir über die Telefonnummer 0761 /4018 274, per Mail über info@wildtiermonitoring.de oder in dringenden Fällen auch mobil unter 0173 6041117 entgegen.

 

Erstellt am 30.06.2019
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