Brand auf der Friesenheimer Insel

Feuer verwüstete 30 Hektar Grün und Feldfläche

  • Bildrechte Stadt Mannheim

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Vom 26. bis zum 29. Juli 2026 stand die Feuerwehr Mannheim auf der Friesenheimer Insel im Großeinsatz. Am Sonntagnachmittag war dort ein Vegetationsbrand ausgebrochen. Begünstigt durch starken Wind und trockene Vegetation breitete er sich rasant über rund 30 Hektar Grün und Feldfläche aus. Es war der größte Flächenbrand in Mannheim seit dem Käfertaler Wald Feuer von 1976. Bis zu 1.000 Einsatzkräfte kämpften bis Mittwoch, den 29. Juli, gegen die Flammen, darunter Spezialkräfte für die Waldbrandbekämpfung sowie rund 270 auswärtige Helfer aus umliegenden Bundesländern. Fünf Feuerwehrangehörige verletzten sich dabei leicht. Besonders bitter für Jäger und Naturfreunde: Ein Teil des Landschaftsschutzgebiets Friesenheimer Insel ist betroffen. Die Auenlagen am Rhein sowie die Flächen der ehemaligen Deponie dienen seltenen Arten wie Mauereidechse und Wechselkröte sowie zahlreichen Vogel und Insektenarten als Lebensraum. Dieses Rückzugsgebiet muss sich von dem Brand nun erst erholen. Die Feuerwehr beendete den Einsatz am 29. Juli. Seither kontrolliert eine Brandwache die Fläche weiter auf Glutnester. Die Entwarnung für die Bevölkerung war bereits am Abend des 26. Juli erfolgt.

Die Jägervereinigung Mannheim bedankt sich bei allen Einsatzkräften für das schnelle Eingreifen, das gerade bei den anhaltend hohen Temperaturen ein Ausbreiten der Flammen und den damit verbundenen Verlust von Leben und Lebensraum der dort heimischen Wildtiere verhindert hat.