Liebe Jägerinnen und Jäger, liebe Mitglieder,
die Zeit um Weihnachten und Neujahr bietet sich für viele an, um mal durchzuatmen und vom Alltag etwas Abstand zu gewinnen. Wir können den Stress vergessen und uns auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Zeit mit der Familie und Freunden, dankbar sein für die schönen Erlebnisse und uns auf das neue Jahr freuen.
Auch bei der Jagd spüren wir diese Ruhe. Der Winterwald, das Eis unter den Füßen und die Tierspuren zeigen uns, wie wichtig und schön die Natur ist. Es erinnert uns daran, aufmerksam zu sein und uns um Wild und Wald zu kümmern.
Das vergangene Jahr war besonders von der weiteren Modernisierung des Schießstandes geprägt. Hier ist seit elf Monaten das Netz für den Tontaubenstand in Betrieb, und weitere Umbauten sind für eure Sicherheit und die Nutzung bleifreier Munition noch nötig.
Leider ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) trotz intensiver Bejagung und Wildschutzzäunen über die Landesgrenze zu uns gewandert. Das bedeutet auch, dass wir Entnahmeteams in den Revieren dulden müssen. Die Zusammenarbeit mit den Behörden ist oft eine Herausforderung, aber wir werden nicht lockerlassen und unser Fachwissen zum Wohle des Wildes einbringen.
Ich möchte mich im Namen des Vorstands für eure Mühe bei all diesen Aufgaben bedanken. Eure Motivation und euer Einsatz machen mich zuversichtlich, dass wir auch 2026 erfolgreich für Jagd und Naturschutz arbeiten werden.
Ich wünsche Euch und Euren Lieben einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr mit viel Waidmannsheil!
Frank Schmitt
Kreisjägermeister
Foto: Lena Rausch


